Winterzauber im Winkeltal: Romantik, Natur und stille Abenteuer in Osttirol
von belmedia Redaktion Alle Länder Allgemein Europa Lifestyle News Österreich reiseziele.ch Trips Verschiedenes Winterziele
Zwischen verschneiten Wäldern, traditionellen Almen und markanten Dreitausendern entfaltet sich im Osttiroler Winkeltal eine Winterwelt voller Romantik, Genuss und sportlicher Herausforderungen.
Das zwölf Kilometer lange Seitental in Ausservillgraten ist ein Rückzugsort für alle, die die kalte Jahreszeit in ihrer ursprünglichen Form erleben möchten. Familien finden hier einen Ort, an dem gemeinsame Erlebnisse in der Natur wichtiger sind als Trubel und Tempo.
Schnee-Reich im Land der Berge
Beim Spaziergang durchs Winkeltal, zwischen dem Nationalpark Hohe Tauern, den Lienzer Dolomiten und dem Karnischen Grenzkamm gelegen, hören Winterwanderer nur das Knirschen ihrer eigenen Schritte.
Die entspannende Stille lässt sich besonders auf der rund drei Kilometer langen Moosalm-Runde geniessen. Die Route startet bei der Jausenstation Reiterstube. Von dort führt ein präparierter Weg taleinwärts, vorbei an der Mooshof Alm, bis zur ruhig gelegenen Leiter Alm und wieder zurück.
Ambitionierte Skitourengeher erwartet im Winkeltal eine Auswahl anspruchsvoller Routen auf den Gölbner (2’943 m), den Regenstein (2’891 m), die Hochalmspitze (2’797 m) und den Hochgrabe (2’951 m).
Die Touren erfordern Erfahrung und Kondition, bieten aber zur Belohnung beeindruckende Tiefschneeabfahrten sowie Panoramablicke auf die umliegenden Gipfel. Beste Bedingungen herrschen meist von Spätwinter bis Frühling.
Wer es lieber gemütlicher angeht, unternimmt – eingehüllt in warme Decken und begleitet vom gleichmässigen Rhythmus der Hufen im Schnee – eine Kutschenfahrt mit Ingo Fürhapter. Die romantischen Ausflüge gelten seit Jahren als Klassiker im Winkeltal.
Schlittengaudi im Hochtal
Die 1,6 Kilometer lange Naturrodelbahn Tilliachalmweg in der Ferienregion südlich des Alpenhauptkamms wurde mit dem Tiroler Naturrodelbahn-Gütesiegel ausgezeichnet und ist kostenlos nutzbar. Die mittelschwere Strecke führt von der Starthütte unterhalb der Jausenstation Reiterstube rund 400 Höhenmeter auf den Bergrücken hinauf.
Abends sorgt eine Beleuchtung von 17 bis 22.30 Uhr für sichere Abfahrten. Für Kinder gibt es im Zielbereich eine eigene, präparierte Bahn für Rutschteller und kleine Schlitten. Ein besonderes Highlight ist der Eisberg im angrenzenden Stausee in Form der Drei Zinnen, abends farbig illuminiert.
Quelle: Tirol Werbung / Osttirol Werbung / Tourismusverband Zell-Gerlos
Bildquelle: Peter Maier