Böller, Flaschenwürfe und Feueralarm: Dachse bringen E-Bikerin (46) zu Fall

(Kanton OW). Die Halloween-Nacht verlief für die Kantonspolizei Obwalden alles andere als ruhig.

Mehrere Jugendliche sorgten für Unruhe und beschäftigten die Einsatzkräfte mit ihrem Verhalten.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Halloween: Mehrere Jugendliche beschäftigten die Kantonspolizei Obwalden.
  • Vorfälle: Gezündete Böller, Flaschenwürfe gegen ein Postauto und ein Feuer auf der Strasse.
  • Besonders gefährlich: Ein Böller wurde durch eine Scheibe in ein leerstehendes Gebäude geworfen.
  • Feueralarm: Der Rauchalarm wurde ausgelöst; die Feuerwehr musste ausrücken.
  • Weiterer Vorfall: E-Bike-Unfall am Sonntag, 1. November 2026, gegen 21.15 Uhr.
  • Unfallort: Oberwilerstrasse in Richtung Giswil, auf Höhe einer Bushaltestelle.
  • Unfallursache: Zwei Dachse überquerten die Strasse; der zweite geriet in die Fahrradspeichen.
  • Betroffene Person: 46-jährige E-Bike-Fahrerin.
  • Verletzungen: Die Frau wurde leicht verletzt.
  • Rettung: Transport mit dem Rettungsdienst ins Spital.

Wochenendrückblick

Halloween: Böller, Flaschenwürfe und Feuerwehreinsatz

Es wurden Böller gezündet, Flaschen gegen ein Postauto geworfen und ein Feuerchen auf der Strasse entfacht. Besonders gefährlich war ein Vorfall, bei dem ein Böller durch eine Scheibe in ein leerstehendes Gebäude geworfen wurde. Dadurch wurde der Rauchalarm ausgelöst. Glücklicherweise kam es zu keinem Brand. Die Feuerwehr musste dennoch ausrücken.



E-Bike-Fahrerin stürzt nach Zusammenstoss mit Dachs

Am Sonntag, 01.11.2026, um ca. 21:15 Uhr, fuhr eine 46-jähirge Velofahrerin mit ihrem E-Bike auf der Oberwilerstrasse in Richtung Giswil. Auf Höhe der Bushaltestelle rannten zwei Dachse hintereinander von rechts über die Strasse. Der Zweite rannte in die Fahrradspeichen, so dass die Lenkerin auf die Fahrbahn stürzte. Sie verletzte sich dabei leicht und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

 

Quelle: Kantonspolizei Obwalden
Bildquelle: Kantonspolizei Obwalden


Polizei.news informiert | Sicherheit im Alltag

Böller, Feuer und Wildtiere: So lassen sich gefährliche Situationen vermeiden

In der dunklen Jahreszeit treffen unterschiedliche Sicherheitsrisiken aufeinander. Feuerwerkskörper können Brände und Verletzungen verursachen, während Wildtiere auf Strassen und Velowegen plötzlich auftauchen können. Mit einigen einfachen Vorsichtsmassnahmen lassen sich diese Gefahren besser einschätzen.

1. Feuerwerkskörper niemals gegen Menschen oder Gebäude richten

Böller und andere pyrotechnische Gegenstände können durch Hitze, Druckwirkung oder umherfliegende Teile schwere Verletzungen verursachen.

Feuerwerkskörper dürfen niemals gegen Personen, Fahrzeuge, Fenster oder Gebäude gerichtet werden. Auch vermeintlich leere Gebäude können brennbare Materialien enthalten. Beachten Sie die geltenden örtlichen Vorschriften und die Sicherheitsanweisungen der Hersteller.

2. Blindgänger nicht erneut anzünden

Ein Feuerwerkskörper, der nicht wie erwartet zündet, kann weiterhin gefährlich sein. Eine verspätete Explosion ist möglich.

Halten Sie Abstand und versuchen Sie nicht, den Gegenstand erneut anzuzünden oder zu verändern. Beachten Sie die Entsorgungshinweise und ziehen Sie bei Unsicherheit Fachpersonen bei.

3. Bei Rauchalarm richtig reagieren

Ein ausgelöster Rauchmelder kann frühzeitig auf einen Brand hinweisen. Ein Alarm sollte deshalb ernst genommen werden, auch wenn zunächst keine Flammen sichtbar sind.

Bringen Sie sich bei Rauch oder Brandgefahr in Sicherheit, warnen Sie andere Personen und alarmieren Sie die Feuerwehr über 118. Betreten Sie verrauchte Räume nicht. Schliessen Sie Türen, soweit dies gefahrlos möglich ist, um die Ausbreitung von Rauch zu begrenzen.

4. Auf Velowegen mit plötzlich auftauchenden Wildtieren rechnen

Dachse, Füchse, Rehe und andere Wildtiere können unvermittelt eine Strasse überqueren. Besonders bei Dunkelheit ist ihre Bewegung oft erst spät erkennbar.

Fahren Sie auf wenig beleuchteten Strecken mit einer Geschwindigkeit, bei der Sie auf erkennbare Hindernisse reagieren können. Achten Sie auf Bewegungen am Fahrbahnrand und vermeiden Sie unnötig abrupte Lenkmanöver, die einen Sturz auslösen könnten.

5. Nach einem Wildtier häufig mit weiteren Tieren rechnen

Wildtiere bewegen sich teilweise in Gruppen oder folgen einander. Wenn bereits ein Tier die Fahrbahn überquert hat, können weitere folgen.

Bleiben Sie aufmerksam und reduzieren Sie bei einer Tierbeobachtung kontrolliert Ihre Geschwindigkeit. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass die Fahrbahn nach dem ersten Tier wieder frei bleibt.

6. E-Bike für Fahrten bei Dunkelheit vorbereiten

Eine gut funktionierende Beleuchtung erleichtert es, Hindernisse zu erkennen und von anderen Verkehrsteilnehmenden gesehen zu werden. Bei E-Bikes ist in der Schweiz auch tagsüber ein eingeschaltetes Licht vorgeschrieben.

Kontrollieren Sie vor der Fahrt die Beleuchtung und die Bremsen. Reflektierende Elemente an Kleidung und Ausrüstung verbessern die Sichtbarkeit. Ein gut sitzender Velohelm reduziert bei einem Sturz das Risiko schwerer Kopfverletzungen.

Gut zu wissen: Wildtiere sind auch innerhalb von Siedlungsgebieten und entlang gewöhnlicher Verkehrswege anzutreffen. Eine Begegnung ist deshalb nicht auf abgelegene Waldstrassen beschränkt. Gerade bei schlechten Sichtverhältnissen lohnt sich eine besonders aufmerksame Fahrweise.

Praktischer Tipp: Prüfen Sie vor jeder E-Bike-Fahrt in der Dunkelheit drei Dinge: Funktionieren Vorder- und Rücklicht? Sind die Bremsen in Ordnung? Reicht die Sichtweite aus, um rechtzeitig auf Hindernisse zu reagieren? So lassen sich viele vermeidbare Risiken reduzieren.

Weitere Informationen: Ratgeber zur Unfallverhütung und Sicherheit im Alltag finden Sie bei Polizeinews Prävention.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion