Uster ZH: Schwan verfängt sich in Angelschnur – Bike-Patrouille befreit Tier am Seeufer
von belmedia Redaktion +Instagram-CH ➔ tierwelt.news Organisationen polizei.news Polizeinews Regionen Schweiz Stadt Uster Stadtpolizei Tierische Rettung Tierwelt Zürich
Kurz vor neun Uhr meldeten sich Passanten, welche am Seeufer einen Schwan erblickten, welcher einen Silch im Schnabel und um die Beine gewickelt habe.
Unsere Bike Patrouille konnte das bezeichnete Tier schnell ausfindig machen.
Schwan war bereits wieder auf dem See
Leider war es bereits wieder auf dem See, was das Einfangen schwieriger gestaltete. Wie wenn es der Schwan gespürt hätte, kam er jedoch hilfesuchend ans Land und liess sich von uns einfangen und kurz festhalten.
Kein Angelhaken am Silch
Glücklicherweise war kein Angelhaken am Silch, was die Befreiung schnell und speditiv gestaltete. Nach der kurzen Gefangennahme wurde der Schwan wieder ins Gewässer entlassen.
Appell an Anglerinnen und Angler
Zurückgelassene Angelschnüre können für Schwäne, Enten und andere Wildtiere zur gefährlichen Falle werden. Die Tiere können sich mit Beinen, Flügeln oder Schnabel darin verfangen und sich bei Befreiungsversuchen zusätzlich verletzen.
Anglerinnen und Angler sollten deshalb Angelschnüre, Haken und anderes Fischereimaterial niemals am Ufer oder in der Natur zurücklassen. Auch abgerissene oder beschädigte Schnüre sollten nach Möglichkeit eingesammelt und sicher entsorgt werden.
Wer ein Tier entdeckt, das sich in einer Angelschnur verfangen hat, sollte die Situation vorsichtig beurteilen und bei Bedarf Polizei, Wildhut oder eine zuständige Tierrettungsstelle verständigen. Bei grossen oder wehrhaften Wildtieren sollte auf eigenständige Befreiungsversuche verzichtet werden.
Der wichtigste Grundsatz: Was zum Fischen mitgebracht wird, gehört anschliessend wieder mit nach Hause.
Quelle: Stadtpolizei Uster (bearbeitet von Polizei.news-Redaktion)
Bildquelle: Stadtpolizei Uster