Wildunfall – und jetzt? Stadtpolizei zeigt, welche Schritte nach der Kollision wirklich zählen

(Uster ZH). Wildunfall – weisst du, was zu tun ist?

Niemand möchte in so eine Situation geraten. Dennoch kommt es vor. Wichtig ist, dass man Ruhe bewahrt und richtig handelt – auch dem Tier zuliebe.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Unfallstelle: Anhalten, Warnblinker einschalten und Stelle absichern
  • Polizei: Wildunfall unverzüglich über die Notrufnummer 117 melden
  • Wildtier: Abstand halten und verletztes Tier nicht berühren
  • Wildhüter: Wird durch die Polizei aufgeboten
  • Versicherung: Für Fahrzeugschäden kann ein Wildunfallprotokoll notwendig sein

Die wichtigsten Schritte

Unfallstelle sichern.

Polizei über 117 verständigen.

Die Polizei bietet den Wildhüter auf.

Wildunfallprotokoll zusammen mit dem Wildhüter ausfüllen.



Präventionstipp: Ein verletztes Wildtier nicht anfassen

Auch wenn ein Tier ruhig wirkt, kann es verletzt, verängstigt und unberechenbar sein. Nähern Sie sich deshalb nicht selbst einem angefahrenen Wildtier und versuchen Sie nicht, es einzufangen oder von der Strasse zu tragen.

Melden Sie den Unfall sofort über 117. Die Polizei informiert die zuständige Jagdaufsicht beziehungsweise den Wildhüter. Dieser kann das Tier fachgerecht versorgen oder ein verletztes und geflüchtetes Tier suchen.

Auch wenn am Fahrzeug kein sichtbarer Schaden entstanden ist, soll die Unfallstelle möglichst genau angegeben werden. So kann ein verletztes Tier schneller gefunden werden.

Warum die Meldung so wichtig ist

Eine Kollision kann bei einem Wildtier schwere Verletzungen verursachen, selbst wenn das Tier danach noch davonläuft.

Wer den Unfall meldet, ermöglicht es dem Wildhüter, ein verletztes Tier möglichst rasch zu suchen und unnötiges Leiden zu vermeiden.

Wildunfälle möglichst vermeiden

Auf Strassen in Wald- und Landwirtschaftsgebieten lohnt sich besonders in der Dämmerung und nachts erhöhte Aufmerksamkeit.

Wer Wildtiere am Strassenrand erkennt, sollte die Geschwindigkeit reduzieren und jederzeit mit weiteren Tieren rechnen.

Online Crashkurse – eine Kooperation mit dem Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich.

 

Quelle: Stadtpolizei Uster / Polizei.news
Bildquelle: Symbolbild © Marcus Millo/iStock.com