SRF verknüpft „Gredig direkt“ und „Focus“: Talkformate wachsen ab 2026 zusammen

SRF baut ab 2026 Synergien zwischen den Talkformaten „Gredig direkt“ und „Focus“ auf. Künftig werden Inhalte plattformübergreifend im TV, Radio und als Podcast verfügbar sein.

Die Massnahme ist Teil des strategischen Unternehmensprojekts „SRF 4.0“ und stärkt die Präsenz beider Talkformate über mehrere Kanäle hinweg.

In „Gredig direkt“ empfängt Urs Gredig wöchentlich Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Sport. Auch im SRF-Talk „Focus“ auf Radio SRF 3 stehen Persönlichkeiten im Mittelpunkt – im Gespräch mit verschiedenen Hosts. Beide Formate richten sich an ein ähnliches Publikum und ergänzen sich thematisch.

Ab 2026 werden die beiden Sendungen stärker miteinander verknüpft. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten in der Gästeplanung, Produktion und Distribution. Zuschauer und Hörer können die Gespräche künftig plattformübergreifend verfolgen – im Fernsehen, im Radio und als Podcast.

„Gredig direkt“ neu auch im Radio und als Podcast

Die Neuausrichtung sieht vor, dass von den 36 geplanten „Gredig direkt“-Talks künftig zehn zusätzlich auf Radio SRF 3 ausgestrahlt werden. Alle Gespräche werden zudem als Podcast abrufbar sein.

Im Gegenzug erscheint der Radiotalk „Focus“ künftig 26-mal pro Jahr statt bisher 45-mal. Während der Sommermonate erhält das Format jedoch fünf zusätzliche TV-Ausgaben, die im Juli und August ausgestrahlt werden. So wird „Focus“ auch im Fernsehen präsenter und für ein breiteres Publikum sichtbar.

Neues Host-Team bei „Focus“

Das Moderationsteam von „Focus“ wird im Zuge der Umstrukturierung ebenfalls neu aufgestellt. Ab 2026 bilden Judith Wernli und Stefan Büsser das feste Duo.

Nicht mehr als Hosts zu hören sind Kathrin Hönegger, Yves Bossart und Donat Hofer – sie bleiben SRF jedoch in anderen Funktionen erhalten.


Judith Wernli und Stefan Büsser übernehmen die Moderation von „Focus“. Die beiden bekannten SRF-Persönlichkeiten sollen dem Format neue Impulse geben und die Verbindung zwischen Radio, TV und Podcast stärken.

Kathrin Hönegger konzentriert sich künftig auf ihre Tätigkeit in der Wissenschaftsredaktion für Formate wie „Einstein“. Yves Bossart bleibt als Philosoph und Autor bei „Sternstunde Philosophie“ aktiv. Donat Hofer verstärkt weiterhin die Reportage-Formate „rec.“ und „Reporter“. Comedian Cenk Korkmaz widmet sich künftig wieder vollständig seiner Bühnenarbeit.

Ausstrahlung und Verfügbarkeit

Ab 2026 gelten folgende Sendezeiten und Plattformen:

  • „Focus“: montags um 17.00 Uhr als Podcast auf srf.ch/audio und auf allen gängigen Podcast-Plattformen; um 20.00 Uhr bei Radio SRF 3; im Juli und August fünf TV-Ausgaben auf SRF.
  • „Gredig direkt“: digital immer donnerstags ab 19.00 Uhr auf Play SRF und um 22.30 Uhr auf SRF 1.

Teil des Projekts „SRF 4.0“

Mit der engeren Verzahnung der beiden Gesprächsformate setzt SRF auf effizientere Produktionsabläufe und eine stärkere Vernetzung zwischen TV, Radio und digitalen Plattformen. Die neue Ausrichtung soll das Talkangebot sichtbarer machen und einem breiten Publikum zugänglich machen – jederzeit, überall und auf jedem Kanal.

 

Quelle: SRF
Bildquelle: SRF