AGROLA eröffnet erste Schnellladestation für Elektro-Lastwagen im ländlichen Raum

AGROLA hat in Konolfingen (BE) die erste öffentliche Schnellladestation für elektrische Lastwagen in einer ländlichen Region der Schweiz in Betrieb genommen. Die Anlage bietet eine Ladeleistung von bis zu 600 Kilowatt und wurde in Zusammenarbeit mit der LANDI Aare realisiert.

Am 17. Oktober eröffnete die Genossenschaft ihre umfassend modernisierte und erweiterte AGROLA-Tankstelle an der Bernstrasse. Die gesamten Investitionskosten von 3,5 Millionen Franken wurden von der LANDI Aare getragen.


AGROLA Tankstelle inkl. E-Mob Ladestation in Worb. Jahr 2020


Das Dach des Betriebs der Familie Volkart in Niederglatt trägt ein Solarpanel von Solvatec.


Luftbild des Areals der LANDI Matzingen mit Solaranlage im Vordergrund.


Ladestationen für E-Fahrzeuge an der AGROLA-Tankstelle der LANDI Matzingen (TG)

Neben dem herkömmlichen Tank- und Waschangebot sowie einer Schnellladestation für Autos mit 400 Kilowatt wurde nun auch eine Hochleistungsladestation speziell für den Schwerverkehr eingerichtet. Damit zählt der Standort Konolfingen zu den ersten in der Schweiz, die LKW mit einer Ladeleistung von bis zu 600 Kilowatt versorgen können. Diese hohe Ladeleistung wird durch ein spezielles Kühlsystem ermöglicht, das die entstehende Wärme effizient ableitet und so ultraschnelles Laden erlaubt.

Schlüssel zur Energiewende im Schwerverkehr

Seit 2016 baut AGROLA gemeinsam mit den regionalen LANDI-Genossenschaften eine Ladeinfrastruktur für Elektroautos in ländlichen Gebieten auf. Mit dem neuen Angebot für Elektro-Lastwagen reagiert das Energieunternehmen nun auch auf die steigende Nachfrage im Güterverkehr. Daniel Bischof, Vorsitzender der Geschäftsleitung von AGROLA, erklärt:


„Mit dem Ausbau der Schnellladeinfrastruktur für Elektro-Lastwagen unterstützen wir die Transport- und Logistikbranche massgeblich bei der Erreichung ihrer Klimaziele. Gleichzeitig tragen wir gemeinsam mit unseren Partnern, den LANDI-Genossenschaften, dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltiger Transporte langfristig zu sichern.“ Daniel Bischof Vorsitzender der Geschäftsleitung AGROLA

Innovatives Energiekonzept

Um den Energiebedarf der neuen Ladestationen und des gesamten LANDI-Aare-Areals ressourcenschonend zu decken, installierte AGROLA Photovoltaikanlagen auf dem Dach der Tankstelle sowie auf dem benachbarten Feuerwehrgebäude.

Diese produzieren jährlich rund 340’000 Kilowattstunden Solarstrom. Ergänzt wird die Anlage durch ein Speichersystem und ein AGROLA MicroGrid™ – ein intelligentes lokales Stromnetz, das den Solarstrom bedarfsgerecht an die verschiedenen Verbraucher verteilt.

Überschüssige Energie wird gespeichert, um Lastspitzen zu vermeiden und die Eigenversorgung zu maximieren. Dank des MicroGrid kann die Tankstelle samt Schnellladestationen für Einsatzfahrzeuge auch bei Stromausfällen weiter betrieben werden.


„Wir sind stolz darauf, mit unseren innovativen und vernetzten Lösungen ganze Standorte auf die Energie- und Mobilitätswende vorzubereiten.“ Daniel Bischof Vorsitzender der Geschäftsleitung AGROLA

 

Quelle: AGROLA
Bildquelle: AGROLA / fenaco